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Oszillierende & rotierende Labor-Siebmühle


Kurzer Überblick

  • Die MF-Lab ist für die Vermahlung von Produkten konzipiert, bei denen der Feinanteil im Endproduckt sehr gering gehalten wird. Die MF-Technologie kommt auch dann zum Einsatz, wenn bei der Vermahlung keine Wärme erzeugt werden darf und ein enges Kornspektrum vorgeschrieben ist.

  • Diese Kilo-Labor Siebmühle ist aufgrund der äusserst geringen Produktanhaftung für kleine Chargen besonders geeignet. Der leichte Mühlenkopf kann einfach demontiert und bei 130° sterilisiert werden.

  • Dank ihrer Handlichkeit kann die MF-Lab auch in Glove Boxes installiert werden; ist für den Labor- und Produktionsbetrieb ausgelegt, weshalb sie bei Herstellbetrieben hochwirksamer Substanzen besonders beliebt ist.

Labormühle MF-Lab

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Technische Daten

Technische Daten

 

Durchsatz*

Spannung

Schwingungen

Leistung

Nettogewicht

MF-Lab

˜ 100 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

50 - 400 osz./min

0.375 kW

˜ 100 kg

MF-8

˜ 2000 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

27 - 155 osz./min

2.2 kW

˜ 220 kg

* Der Durchsatz ist abhängig vom Produkt und der Korngrösse

Masse

Masse

 

B

C

D

E

F

A - Einlauf

A - Auslauf

MF-Lab

407

78

289.5

841

447

∅ 170

DN 80

MF-8

800

220

770

1210

1049

492 x 410

DN 250

Materialien

Materialien

Ausführung

Produktberührte Teile

nicht Produktberührte Teile

Metalle

1.4435 / 1.4404 (AISI-316L)

1.4301 / 1.4305 (AISI-304)

Dichtungen

FDA-konforme Kunststoffe (EPDM/PTFE)

Verschiedene Kunststoffe

Oberflächengüte

Ra ≤0.8μm poliert / Kopf Ra ≤ 0.8 μm poliert

Korn 220, geschliffen

Schweissnähte

Verschliffen und poliert

gebeizt und gebürstet

Sieb/Lochblech

Trockenzerkleinerung: Rund und Viereckdraht, Lochbleche Feuchtzerkleinerung: Feinsieb / Runddraht

Abstand Rotor/Sieb

1/2 Maschenweite/maximal 1 mm (mit oder ohne Stützwanne)

Rotorgeschwindigkeit

Stufenlos einstellbar über mechanisches Handrad (optimal mit Frequenzumformer)

Aufbau

Aufbau

Der modulare, kompakte und intelligente Aufbau der Mühle bietet bei der Bedienung viele Vorteile.

- Dank der grossen schwenkbaren Fronttüre ist der Zugriff zur
Mahlkammer sehr einfach.
- mit wenigen Handgriffen sind die Zerkleinerungswerkzeuge Rotor,
Sieb und Stützwanne ausgewechselt.
- der Antriebsmotor ist mit einer Motorhaube geschützt.
- Ein- und Auslauftrichter sind durch das Lösen der vier
Augenschrauben leicht abnehmbar
- für ein staubfreies Abfüllen kann am Auslauftrichter ein ProFi-Bant
installiert werden.

Prozess

Prozess

Die oszillierende und rotierende Siebmühle garantiert optimale Zerkleinerungsergebnisse bei ausgezeichnetem Durchsatz. Durch die oszillierende Rotorbewegung, die stetig gleichbleibende Geschwindigkeit und Krafteinwirkung, wird das Produkt schonend zerkleinert. Der Vorteil dieses Prozesses ist ein äusserst geringer Feinanteil im Endprodukt sowie die Möglichkeit, auch wärmeempfindliche Produkte zu verarbeiten.

Sieb "Know how"

Sieb "Know how"

Das Sieb, ein wichtiger Faktor beim Zerkleinern

Neben der richtigen Einstellung der Mühle ist die richtige Auswahl der Siebgrösse und des Siebtyps ein Schlüsselfaktor für die optimale Zerkleinerung.
Sieb mit Viereckdraht für das Brechen und Trockenzerkleinern:
-    Das Material wird an der Kante des Viereckdrahtes gebrochen
     und nicht klein gerieben, wie dies beim Runddrahtsieb der Fall
     ist.
Dies erbringt den Vorteil von 20% mehr Leistung.

Sieb mit Runddraht für die Feuchtzerkleinerung:
-    Die feuchte Masse muss geschnitten werden, um ein Granulat zu
     erhalten. Aus diesem Grund haben diese Siebe, im Verhältnis
     zur Maschenweite, einen sehr feinen Draht.
Schlussfolgerung: je dünner die Schneide, desto geringer der
Kraftaufwand.

Der Rotor spielt bei der Zerkleinerung eine sehr wichtige Rolle. Aus diesem Grund sollten Abnützungserscheinungen vermieden werden, da dies die Leistungsfähigkeit der Mühle beeinträchtigt durch:
-    geringere Leistung
-    Veränderung der Granulometrie
-    mehr Feinanteil
Eine weitere wichtige Rolle spielt natürlich auch die Einstellung des Spiels zwischen dem Rotor und Sieb und der starren Stützwanne oder dem Siebspanner.



Optionen

Optionen

  • Ein- und Auslauftrichter nach Mass
  • Kompensatoren
  • ATEX T3, T4 Zone 0/20 innen, Zone 1/21 aussen
  • Drehgelenk
  • Einbau durch die Wand (grau-weiss Zone)
  • Erweiterbar mit HammerWitt-Lab Kopf
  • Einfache Montage auf Liftsäule
  • Bare Borne
  • IQ/OQ-Protokoll-Unterstützung
  • Materialzertifikat


Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die oszillierende Siebmühle eignet sich für den Einsatz in industriellen Prozessen sowie für die Bearbeitung von kleinen Produktmengen in Labors. Dank ihrem modularen Konzept, der Verwendung als Zerkleinerungssystems mit oszillierender oder rotierender Rotorbewegung, kann die Siebmühle überall eingesetzt werden, insbesondere bei wärmeempfindlichen oder schwierig zu verarbeitenden Produkten. Wo wenig Feinanteil, enge Kornspektren und geringe Wärmebelastung wichtig sind, ist die oszillierende Siebmühle die Lösung.

- Morga AG verarbeitetes Produkt Sojamalt
- Du Pont Performance verarbeitetes Produkt Herberts Powdercryl
- Comadun verarbeitetes Produkt Céramique