Oszillierende & rotierende Siebmühlen MF-Line


Effizient und speziell für wärmeempfindliche Produkte

Die legendären oszillierenden Siebmühlen von Frewitt mit einem Leistungsspektrum von 100 g bis 4 t/h kommen dank des schonenden Mahlprozesses überall dort zum Einsatz wo der Feinanteil im Endprodukt gering sein soll. Nicht umsonst wird dieses Verfahren von Fachleuten kalibrieren oder auch "frewittieren" genannt. Das Produkt wird zwischen dem Sieb und einem oszillierenden oder rotierenden Rotor auf die Endkorngrösse vermahlen. Der schonende Zerkleinerungsproszess der MF-Technologie eignet sich besonders für wärmeempfindliche Produkte.

 

MF-8 auf mobilem Sockel

Technische Daten

Technische Daten

Technische Daten

 

Durchsatz*

Spannung

Schwingungen

Leistung

Nettogewicht

MF-Lab

˜ 100 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

50 - 400 osz./min

0.375 kW

˜ 100 kg

MF-3

˜ 500 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

43 - 248 osz./min

0.55 kW

˜ 160 kg

MF-6

˜ 1000 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

43 - 248 osz./min

1.1 kW

˜ 170 kg

MF-8

˜ 2000 kg/h

3 x 400 V - 50 Hz

27 - 155 osz./min

2.2 kW

˜ 220 kg

* Der Durchsatz ist abhängig vom Produkt und der Korngrösse

Masse

Masse

 

B

C

D

E

F

A - Einlauf

A - Auslauf

MF-Lab

407

78

289.5

841

447

∅ 170

DN 80

MF-3

635

122

820

878

946

246 x 310

DN 200

MF-6

711

122

740

1125

946

492 x 310

DN 250

MF-8

800

220

770

1210

1049

492 x 410

DN 250

Materialien

Materialien

Ausführung

Produktberührte Teile

nicht Produktberührte Teile

Metalle

1.4435 / 1.4404 (AISI-316L)

1.4301 / 1.4305 (AISI-304)

Dichtungen

FDA-konforme Kunststoffe (EPDM/PTFE)

Verschiedene Kunststoffe

Oberflächengüte

Ra ≤0.8μm poliert / Kopf Ra ≤ 0.8 μm poliert

Korn 220, geschliffen

Schweissnähte

Verschliffen und poliert

gebeizt und gebürstet

Sieb/Lochblech

Trockenzerkleinerung: Rund und Viereckdraht, Lochbleche Feuchtzerkleinerung: Feinsieb / Runddraht

Abstand Rotor/Sieb

1/2 Maschenweite/maximal 1 mm (mit oder ohne Stützwanne)

Rotorgeschwindigkeit

Stufenlos einstellbar über mechanisches Handrad (optimal mit Frequenzumformer)

Aufbau

Aufbau

Der modulare, kompakte und intelligente Aufbau der Mühle bietet bei der Bedienung viele Vorteile.

- Dank der grossen schwenkbaren Fronttüre ist der Zugriff zur
Mahlkammer sehr einfach.
- mit wenigen Handgriffen sind die Zerkleinerungswerkzeuge Rotor,
Sieb und Stützwanne ausgewechselt.
- der Antriebsmotor ist mit einer Motorhaube geschützt.
- Ein- und Auslauftrichter sind durch das Lösen der vier
Augenschrauben leicht abnehmbar
- für ein staubfreies Abfüllen kann am Auslauftrichter ein ProFi-Bant
installiert werden.

Prozess

Prozess

Die oszillierende und rotierende Siebmühle garantiert optimale Zerkleinerungsergebnisse bei ausgezeichnetem Durchsatz. Durch die oszillierende Rotorbewegung, die stetig gleichbleibende Geschwindigkeit und Krafteinwirkung, wird das Produkt schonend zerkleinert. Der Vorteil dieses Prozesses ist ein äusserst geringer Feinanteil im Endprodukt sowie die Möglichkeit, auch wärmeempfindliche Produkte zu verarbeiten.

Sieb "Know how"

Sieb "Know how"

Das Sieb, ein wichtiger Faktor beim Zerkleinern

Neben der richtigen Einstellung der Mühle ist die richtige Auswahl der Siebgrösse und des Siebtyps ein Schlüsselfaktor für die optimale Zerkleinerung.
Sieb mit Viereckdraht für das Brechen und Trockenzerkleinern:
-    Das Material wird an der Kante des Viereckdrahtes gebrochen
     und nicht klein gerieben, wie dies beim Runddrahtsieb der Fall
     ist.
Dies erbringt den Vorteil von 20% mehr Leistung.

Sieb mit Runddraht für die Feuchtzerkleinerung:
-    Die feuchte Masse muss geschnitten werden, um ein Granulat zu
     erhalten. Aus diesem Grund haben diese Siebe, im Verhältnis
     zur Maschenweite, einen sehr feinen Draht.
Schlussfolgerung: je dünner die Schneide, desto geringer der
Kraftaufwand.

Der Rotor spielt bei der Zerkleinerung eine sehr wichtige Rolle. Aus diesem Grund sollten Abnützungserscheinungen vermieden werden, da dies die Leistungsfähigkeit der Mühle beeinträchtigt durch:
-    geringere Leistung
-    Veränderung der Granulometrie
-    mehr Feinanteil
Eine weitere wichtige Rolle spielt natürlich auch die Einstellung des Spiels zwischen dem Rotor und Sieb und der starren Stützwanne oder dem Siebspanner.



Optionen

Optionen

- Ein- und Auslauftrichter nach Kundenbedürfnis
- Kompenstoren
- Gasgespülte Antriebslager
- IQ/OQ-Protokoll Unterstützung
- WIP-Reinigungsdüsen
- ATEX Ausführung

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die oszillierende Siebmühle eignet sich für den Einsatz in industriellen Prozessen sowie für die Bearbeitung von kleinen Produktmengen in Labors. Dank ihrem modularen Konzept, der Verwendung als Zerkleinerungssystems mit oszillierender oder rotierender Rotorbewegung, kann die Siebmühle überall eingesetzt werden, insbesondere bei wärmeempfindlichen oder schwierig zu verarbeitenden Produkten. Wo wenig Feinanteil, enge Kornspektren und geringe Wärmebelastung wichtig sind, ist die oszillierende Siebmühle die Lösung.

- Morga AG verarbeitetes Produkt Sojamalt
- Du Pont Performance verarbeitetes Produkt Herberts Powdercryl
- Comadun verarbeitetes Produkt Céramique

Die richtige Maschineneinstellung

Die richtige Maschineneinstellung

Maschinen mit starrer Stützwanne

Der Abstand zwischen Rotor und Sieb muss 1/2 Maschenweite aber maximal 1 mm betragen. Für eine korrekte Einstellung wird wie folgt vorgegangen:
Die Maschine wird eingeschaltet und das Sieb wird mit dem Handrad "Siebposition" an den laufenden Rotor gehoben. Sobald sich Sieb und Rotor leicht berühren (Schleifgeräusche hörbar), das Handrad um 1 bis 2 Positionen zurückdrehen.

Maschinen ohne starre Stützwanne

Mit den Siebspannern wird das Sieb gleichmässig gegen den Rotor gezogen. Sobald das Sieb den Rotor leicht berührt, ist die Einstellung korrekt.
Wird das Sieb zu stark gespannt, ist der Abrieb zu gross und es besteht die Gefahr des Siebbruches, ist das Sieb ungenügend gespannt, fällt die Leistung zusammen.

 

Mit starrer Stützwanne
Ohne starre Stützwanne